Beitragsbescheinigung nach Bürgerentlastungsgesetz

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.Das sollte auch für die Beitragsbescheinigungen der Krankenkassen gelten, die jetzt den Versicherten zu gehen. Nicht jede Bescheinigung ist korrekt. Was ich festgestellt habe…

Durch das Bürgerentlastungsgesetz können die Beiträge zur Kranken und Pflegeversicherung ab 1. Januar 2010 als Sonderausgaben voll steuerlich geltend gemacht werden.

Die ersten Krankenkassen haben in den letzten Tagen die Beitragsbescheinigung der gezahlten Kranken und Pflegeversicherungsbeiträge für das Jahr 2010 an ihre Mitglieder übersendet. Andere Krankenkassen werden das in den nächsten Tagen tun. Die Beitragsbescheinigung dient für die Versicherten zur Kontrolle. Die jeweilige Krankenversicherung, in der der Selbstständige freiwillig versichert ist, übermitteln die Daten automatisch an das zuständige Finanzamt. Dort werden die Daten dann bei ihrer Steuererklärung für das Jahr 2010 zu Grunde gelegt. Mit der Einkommenssteuererklärung geben sie aber die Beiträge an, die sie gezahlt haben. Was passiert, es treten Unterschiede bei den Sonderausgaben auf. Das zuständige Finanzamt, wird aber nur die Beiträge anerkennen, di die Kasse gemeldet hat. Erkennen sie wo das hinführt. Sie müssen in den Widerspruch gehen, haben aber die Einkommensteuer falsch bezahlt. Ihr Geld ist weg. Das haißt, ihr Geld ist nicht weg, das ist jetzt beim Finanzamt. Geld ist ja nicht weg, es hat eben nur ein anderer. Wehret den Anfängen.

Daher ist es wichtig die ausgewiesenen Beiträge mit den tatsächlich gezahlten Beiträgen zu vergleichen.

Warum Schreibe ich das?
Weil es ich in meinem Fall erhebliche Abweichungen festgestellt habe.
1. Es werden Beiträge für das Jahr 2010 bescheinigt. Als Beitragszeitraum wird angegeben 01.01.2010 bis 30.11.2010. Beiträge, die im Dezember gezahlt wurden finden keine Berücksichtigung. So hat meine Krankenkasse im Dezember noch einmal abgebucht. Das Beitragsjahr endete aber am 30.11.2010. Das kann nicht sein, denn es gilt das Zuflussprinzip.
2. So bescheinigte mir meine Krankenkasse für das Jahr 2010 knapp 1.000 € zu wenig geleistete Beiträge. In der Folge, wird mir mein Finanzamt die Vorsorgeaufwendungen um diesen Betrag kürzen. Die Kürzung führt letztendlich zu einer Erhöhung der von mir zu zahlenden Einkommenssteuer. usw.usw

Deshalb meine Empfehlung: prüfen Sie die in der Beitragsbescheinigung bestätigt die Beiträge mit denen von ihnen gezahlten Beiträgen. Ich habe bei meiner Krankenkasse Widerspruch eingelegt und bin gespannt wie meine Krankenkasse mir das erklärt.

2 Gedanken zu “Beitragsbescheinigung nach Bürgerentlastungsgesetz

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